Crans-Montana, Caracas und Co.

Hier ist der zweite Pressespiegel, den die Pluralistische jemals herausgegeben hat. Der Pressespiegel startet mit gar unverdaulichen Schlagzeilen ins neue Jahr.

Bisherige „Pressespiegel“ (Stand: 10. Januar 2026)

• 10. Januar 2026: Crans-Montana, Caracas und Co.

• 8. Juni 2025: Los Angeles, Thunberg und Co.

Die Tragödie von Crans-Montana

Im Schweizer Crans-Montana ereignete sich zur Silvesternacht ein riesiges Unglück. In einer Bar war es zu einem Brand gekommen. Unter den Opfern sind Tote und Verletzte, viele davon in einem jungen Alter. Die Medien berichteten seit Neujahr sehr eindrücklich über Crans-Montana.

Die „Tagesschau“ berichtet über die nationale Gedenkfeier und spricht von „etwa 120“ Schwerverletzten. Zudem befinde sich der Barbetreiber in Gewahrsam, wie die „Berliner Morgenpost“ mitteilt. Der „Tagesspiegel“ informiert, daß es insgesamt 40 Tote in der Silvester gegeben hat.

Der Fall „Crans-Montana“ sorgt international für eine hohe Anteilnahme. Alle Toten konnten bislang identifiziert werden. Manche Medien berichten von einem „Bar-Inferno“. Schrecklichste Zustände sollen in der Bar durch den Brand entwickelt sein.

„Dachdenker“: Ein Trump gegen ein ganzes Volk.

US-Angriff auf Venezuela

Das neue Jahr beginnt jedoch mit einer weiteren Tragödie. Die USA griffen Venezuela an und entführten den umstrittenen Präsident Maduro. Auch hier berichteten die Medien in den letzten Tagen eindrücklich.

Von einem zweiten Angriff sieht US-Präsident Trump laut der „Zeit“ ab. „Der Spiegel“ vermeldet, daß eine US-Delegation in die Hauptstadt von Venezuela reist. Mit diesem ersten Schritt wolle die USA Kontrolle über Venezuela übernehmen. Der „Deutschlandfunk“ berichtet, daß Trump US-Konzerne zu Öl-Investitionen in Venezuela dränge.

Der US-Angriff bringt Unsicherheit in die Welt. Insbesondere, wenn Trump auch in Richtung Grönland schielt. Es bleibt fraglich, wie sehr Völkerrecht und NATO in der heutigen Zeit noch Bedeutung haben.

Peter Sattmann und Walter Schultheiß gestorben

Ende Dezember sind zwei große Schauspieler verstorben. Der „MDR“ berichtet, daß der Schauspieler Peter Sattmann einen Tag vor seinem Geburtstag verstarb. Die Süddeutsche Zeitung bezeichnet Sattmann als „Rockstar des Theaters“. Mein erster Sattmann-Film den ich sah war „1:0 für das Glück“ von 2008. Er gibt das Talent Sattmanns sehr gut wieder.

Zudem ist die schwäbische Schauspiel-Legende Schultheiß gestorben. Der „SWR“ merkt an, daß Schultheiß schon zu Lebzeiten legendär gewesen sei. Und Walter Schultheiß wird auch nach dem Tod legendär bleiben: Filme wie „Global Player“ werden weiterhin Erfolg haben. „Der Spiegel“ verabschiedet sich mit dem Titel „König der schwäbischen Kehrwoche“ vom geliebten „Tatort“-Darsteller.

Die deutsche Filmbranche hat damit zwei Originale verloren.

Tagesgedanke

„Wie viele Werke der Menschheit beruhen auf Missverständnissen?“ – Pascal Conzelmann; 10. Januar 2026

Was ist die Kategorie „Pressespiegel“?

Der Pressespiegel ist einer der Kategorien der Pluralistischen (siehe Startseite). Im Pressespiegel werden die wichtigsten Schlagzeilen der aktuellen Zeit zusammengetragen und aufbereitet. Dies in einem unregelmäßigen Turnus. Dabei wird auf eine vielfältige Medienbeobachtung geachtet.


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