Was ist „Die Pluralistische“?

„Dabei seit 1888.“ – Was die „Münchener Post“ im 20. Jahrhundert war, möchte „Die Pluralistische“ im 21. Jahrhundert sein.
Die Pluralistische wurde als Projekt, Medium und Bewegung des Studenten Pascal „Törleß“ Conzelmann gegründet, um Denkfabrik für die heutige Sozialdemokratie zu sein. Conzelmanns Blog behandelt aber auch andere Themen, wie z. B. Glaubensinhalte.
In der Weimarer Republik existierte die Zeitung „Münchener Post“. Diese wurde von den Nationalsozialisten zerschlagen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Zeitung nicht wiedergegründet. Die Pluralistische stellt sich daher in die Tradition der Münchener Post. Daher spielt die Pluralistische auf das Gründungsjahr der „Münchener Post“ an – dem Jahr 1888. Genau so unerschrocken möchte die Pluralistische die Sozialdemokratie begleiten und ihre Ideen stets weiterdenken.
YouTube-Video über die Pluralistische
Wie mache ich bei der „Pluralistischen“ mit?
Der Pluralistischen kannst Du dich auf verschiedenen Arten anschließen. Einerseits kannst du Gastautor Artikel zu den Kategorien schreiben, die die Pluralistische behandelt. Bei Interesse sende gerne eine E-Mail an info@pluralistische.de.
Du kannst Dich auch beim Verteiler der Pluralistischen anmelden. Sende dazu eine E-Mail an verteiler@pluralistische.de. Bei Wunsch werden dir dann Artikel und Neuigkeiten der Pluralistischen zugesandt, über die sich debattieren läßt.
Derzeit wird ein „Beirat der Pluralistischen“ gegründet. Dieser beschäftigt sich mit der Zukunftsausrichtung des Mediums.
Über Pascal „Törleß“ Conzelmann

Pascal „Törleß“ Conzelmann
Gründer der Pluralistischen
Die Pluralistische wurde Ende 2023 von Pascal Conzelmann (* 2004) gegründet. Stets schreibt er mit seinem Spitznamen „Törleß“ – frei nach dem Buchcharakter von Robert Musil. Er ist Mitglied der SPD und gehört dem Vorstand seines Juso-Kreisverbandes an.
Conzelmann forscht seit seinen jüngsten Jahren über seine Familie, die im 13. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt wurde. Zugleich macht er sich auch für die Erinnerungskultur stark. Während seiner Schulzeit etablierte er den Mahnpfad, eine Daueraustellung über NS-Verbrechen. Eine schulische Ausarbeitung von Conzelmann ist Bestand des digitalen Archives der Gedenkstätte Buchenwald. Unter seiner Zeit als Chefredakteur der Talsperre, einer der ältesten Schülerzeitungen Deutschlands, wurde das Blatt vom SWR und dem Kultusministerium als beste in Baden-Württemberg ausgezeichnet. In der SMV war Conzelmann auch aktiv.
Der Sozialdemokrat ist eines der jüngsten Mitglieder der Ökumenischen Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche, engagiert im LSVD+, Anhänger der Offenen Kirche und dem Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold sowie des Jugendverbandes Lambda zugehörig. Geboren in der Universitätsstadt Tübingen, konnte er am Landtag des Fürstentums Liechtenstein einen Beitrag zur Legalisierung der Sterbehilfe, der Durchsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und der Schaffung eines neuen Religionsgemeinschaftengesetz erbringen.
Im Sommer 2024 veranstalteten die Jusos Zollernalb und der Verein „Immerwaslos“ mit Conzelmann den ersten CSD in Albstadt. Die Veranstaltung galt als großer Erfolg und stand im bundesweiten medialen Fokus (→ z. B. Tagesthemen). Im Herbst 2024 gründete Conzelmann die HuK-Jugend und ist seither deren gewählter Sprecher.
Pascal Conzelmann ist Unterstützer der Katholiken- und Kirchentage.

Die Pluralistische ist ein Werk von Pascal „Törleß“ Conzelmann.
Das „ß“ in den Texten
Immer wieder heißt es, viele Menschen lehnten gendergerechte Sprache ab, weil Sonderzeichen Texte unlesbar machten. Dieses Argument lohnt einen genaueren Blick.
Die deutsche Sprache kennt seit Langem Sonderzeichen – etwa das „ß“. Es ist fest in unserem Sprachgebrauch verankert, wir sind mit ihm aufgewachsen und lesen Texte mit „ß“ ganz selbstverständlich. Sonderzeichen an sich machen Sprache also nicht unlesbar.
Auch beim Gendern geht es nicht darum, Sprache zu verkomplizieren oder Kultur zu verändern, sondern darum, Menschen sichtbar zu machen, die sich in der herkömmlichen Sprache oft nicht wiederfinden. Genderzeichen wie der Stern oder der Doppelpunkt sind dafür ein Versuch, der weiterhin diskutiert und weiterentwickelt wird.
Für die Pluralistische steht das „ß“ deshalb nicht als Ersatz, sondern als sprachliche Analogie: Sprache verändert sich, wenn sich Gesellschaft verändert. Das war in der Vergangenheit so, und das ist auch heute so.
Gendergerechte Sprache ist Ausdruck von Pluralismus, Respekt und gegenseitiger Rücksichtnahme. Werte, die die Sozialdemokratie seit jeher prägen – und über die wir weiterhin offen, sachlich und solidarisch diskutieren sollten.

Weitere Fragen
Wer befindet sich hinter der Pluralistischen?
Die Pluralistische ist ein Projekt, Medium und eine Bewegung des Studenten Pascal „Törleß“ Conzelmann. Er führt den Blog als Privatperson.


